GOTT SAGTE DIE TELEFONNUMMER

Ich stolperte über einen Stein, fiel hin und verletzte mich an der Schulter. Das Schlüsselbein ragte nach oben und verursachte starke Schmerzen. Mein Arm hing herunter wie eine Peitsche. Ich wurde ins Krankenhaus gebracht. Nach der Untersuchung durch den Arzt und anhand der Röntgenaufnahmen wurde die Diagnose gestellt: geschlossener Bruch des Akromialendes des rechten Schlüsselbeins mit Sehnenriss. Da es sich um einen komplizierten Bruch handelte, wurde ich sofort operiert werden, um die beschädigten Knochen mit Metallnägeln zu fixieren und die gerissenen Sehnen zu nähen. Der Arzt erklärte, dass eine zweite Operation nötig würde, wenn die erste sich als erfolglos erweisen sollte. Es müsste dann eine Knochenplastik gemacht werden, wozu ein entsprechendes Knochenimplantat gewählt werden müsste. Dabei gebe es aber keine Garantie, dass die Funktionen des Arms wieder hergestellt werden. Dafür wäre viel Geld nötig. Die Operation sollte unter Vollnarkose gemacht werden und dazu müsste ich meine schriftliche Einwilligung geben. Ich war sehr aufgeregt und hatte starke Schmerzen.
Vor der Operation beschloss ich, mich mit dem Diener der Christengemeinde Kowel zu beraten. Bei dem Treffen mit ihm erzählte ich ihm alles. Er hörte mich an und nach kurzem Überlegen (nach einer kurzen Pause) sagte er mir, dass es keine Notwendigkeit für eine Operation gebe. Die Schulter müsste nur mit einem speziellen Verband fixiert werden und Gott selbst werde die Knochen und die Sehnen zusammenwachsen lassen. Ich wandte mich wieder an den Unfallarzt um zu erfahren, ob sie einen Spezialisten hätten, der solch einen Verband anlegen könnte. Er antwortete aber: „Da hilft kein Verband, es muss unbedingt operiert werden.“
Ich war völlig durcheinander. Auf meinen Wunsch hin wurde ich nach Hause gebracht. Zu diesem Zeitpunkt kam der Diener der Christengemeinde Kowel zu mir und fragte, ob ich einen Spezialisten gefunden habe, der diesen Spezialverband anlegen könnte. Ich antwortete, dass ich keinen gefunden habe. Einer der Anwesenden erinnerte sich, dass es einen Heilpraktiker gibt, der Knochen einrenkt, und Verbände bei Brüchen macht. Von mir zu Hause bis zu dem Ort, wo er wohnte, waren es etwa 100 km. Die Bekannten gaben mir seine Telefonnummer, aber auf dieser Nummer antwortete niemand. Auf meine Nachfrage in der Auskunft sagten sie, dass es eine solche Nummer bei ihnen nicht gebe. Wir saßen alle schweigend da und überlegten, was man noch tun könnte. Zu diesem Zeitpunkt sagte Gott dem Diener der Christengemeinde Kowel eine Telefonnummer, die man anrufen soll. Der Diener nahm das Telefon und wählte voller Überzeugung diese Nummer. Ein Mädchen nahm den Anruf an. Der Diener fragte, ob in ihrem Ort dieser Heilpraktiker wohne. Sie sagte, dass er dort wohne, aber dass sein Haus weit entfernt von ihrem sei. Der Diener bat das Mädchen, dass sie jemand von ihren Eltern rufen sollte. Sie sagte: „Sofort, rufe ich sie.“ Und plötzlich sagte sie voller Freude: „An unserem Haus geht gerade der Heilpraktiker vorbei. „Der Diener sagte: „Wenn es geht, rufe ihn bitte ans Telefon.“ Und im Telefonhörer erklang die Stimme des Mannes, der eben dieser Heilpraktiker war, den wir suchten. Als er erfuhr, wie wir ihn gefunden hatten, wunderte er sich sehr und erzählte, dass sein Telefon schon seit mehreren Monaten nicht mehr funktioniert und dass er ungefähr einen Kilometer von der Stelle wohnt, wo er jetzt telefoniert. Gott hat gesehen, dass der Heilpraktiker an diesem Haus vorbeigehen wird. Deshalb hat er mit Göttlicher Genauigkeit alles so eingerichtet, dass unsere Begegnung stattfinden wird und dass sich erfüllen werde, was vorher gesagt wurde, nämlich dass die Schulter mit einem speziellen Verband fixiert werden muss und Gott die Knochen und die Sehnen zusammenwachsen lässt.
Noch am gleichen Tag wurde ich zu dem Heilpraktiker gebracht. Er legte einen festen Verband aus einem langen Stoffstreifen (20-25 Meter) an und sagte, dass ich den Arm die ganzen sechzig Tage, in denen der Knochen zusammenwächst, nicht bewegen soll (So alt der Mensch ist, so viele Tage braucht der Knochen zum Zusammenwachsen). Nach vier Tagen ging die Schwellung zurück und der Verband wurde lockerer. Deshalb musste ich wieder zum Heilpraktiker fahren, um den Verband fester anzulegen. Er wollte etwas richten, aber dann sagte er plötzlich voller Verwunderung: „Der Knochen ist schon zusammengewachsen!“ Später erfuhr ich, dass bei vielen Menschen mit ähnlichen Brüchen die Ärzte sogar im Ausland erfolglos operiert hatten. Die Knochen verfaulten bei ihnen und die Funktionen des Arms wurden über Monate und sogar über Jahre nicht wiederhergestellt. Sie mussten wiederholt operiert werden, aber blieben Invaliden.
So hat der Große Gott ein Wunder vollbracht – Er hat mich geheilt und von vielen Leiden befreit! Bald danach ging ich zu dem Arzt, der mich zur Operation überwiesen hatte, und sagte: „Freuen Sie sich mit mir, Gott hat mich geheilt!“ Er betrachtete meine geheilte Schulter, war äußerst verwundert und sagte: „Gut!“ Nach einem Monat konnte ich schon wieder schwere Sachen heben und machte alles wie früher, ohne Einschränkungen. Die Funktionen meines Arms waren vollständig wiederhergestellt!
Gelobt sei der Große Lebendige Gott! Amen!
Evgenij
Ukraine
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